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Biographiearbeit und Lebensrückblick zum Lebensende   

Fortbildung für psychosoziale - seelsorgerische - und Gesundheits-Berufe

Auch möglich als Nachweis für jährliche Pflichtfortbildung für Betreuungskräfte gem. § 87b/53c SGB XI

Jeder Mensch hinterlässt seine persönlichen Spuren, die wir in der Lebensgeschichte wiederfinden können. Im Sterbeprozess werden wir unter bestimmten Umständen mit diesen Spuren konfrontiert, damit wir in Frieden mit dieser Existenz abschließen können. Dadurch ergeben sich uns zum Lebensende viel Fragen:  

  • Wer bin ich gewesen, welche Rolle habe ich gehabt?
  • Was ist der Sinn meines Lebens?
  • Habe ich mich gelebt, oder mehr durch Andere?
  • Was gibt es noch, das geklärt werden will?
  • Habe ich mein Leben verschwendet oder das Wesentliche gelebt?
  • Wohin gehe ich?  

Der Lebensrückblick ermöglicht uns, mit unserer Existenz ins Reine zu kommen, die Lebensqualität zum Lebensende zu erhalten und uns in Frieden zu verabschieden. Wahrzunehmen wie die Lebensnormalität sich auflöst und eine Zukunft nicht mehr planbar ist, führt zu emotionalen Konflikten und dies gepaart mit dem zunehmenden Verlust eines positiven Körpergefühl und soziale Isolierung. Was ein Gefühl erzeugt „aus der Wirklichkeit zu fallen" und der Übergang in eine andere Wirklichkeit (oder Welt) eine nicht greifbare Fiktion bleibt.  

Deshalb wäre ein biografischer Lebensrückblick in der Sterbebegleitung angebracht, auch für die Begleiter, denn dies ist eine sehr wichtige Voraussetzung für die eigentliche Begleitung in der finalen Phase. Um einen Menschen zu erreichen, ist es unendlich wichtig, sich in sein Leben einzufühlen, um so wichtige Schritte seines Lebenslaufes, vielleicht seines Denkens und bisherigen Lebens zu erfassen. Es erleichtert die Pflege, die Versorgung und die seelische Begleitung eines Menschen.

 

Die Fortbildung „Lebensrückblick zum Lebensende" zeigt verschiedene Möglichkeiten von biografischen Verfahren auf, die das gelebte Leben in einen Gesamtkontext stellen. Wodurch eine Lebensbilanz gezogen werden kann, was einen versöhnlichen und heilenden Blick auf das gelebte Leben wirft.

 

Das expressive Schreiben (n. Pennebaker), die Arbeit mit Tagebüchern, mit Fotos, mit Glücksmomenten in der Kindheit, mit Elterndialogen und imaginative Verfahren werden kreative Methoden zur emotionalen Bearbeitung von lebensgeschichtlich Erfahrungen ausführlich dargestellt.

 

 

Anmeldungen mit der Kursnummer bei:  

 

 

 

Praxis Jean-Paul Beffort,

Seminarhaus Brunnenhof  

Meyerskamp 4, 28857 Syke

 

www.praxis-jeanpaul-beffort.de  info@praxis-jeanpaul-beffort.de

 

Tel: 04260 - 951 97 26

Mobil: 0151 - 401 38 200

 

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